Vom Steinbachtal

2. - 5. Woche

2. Woche

Die Baby öffnen jetzt langsam die Augen. In den ersten Tagen ist alles noch verschwommen, aber sie versuchen bereits alles zu erkennen. Ihr Tag besteht aus Trinken und Schlafen. Oft gibt es richtige Kämpfe um die Lieblingszitze. Aber jeder bekommt genug zu futtern.

3. Woche

Die Babys können jetzt richtig sehen und entdecken ihre Wurfkiste. Ganz vereinzelt trauen sie sich schon mal den Kopf aus der Wurfkiste zu stecken und sich mal nach draußen purzeln zu lassen. Nur das mit dem - wieder in die Kiste kommen - ist noch etwas schwierig.

4. Woche

Jetzt spielen die Kätzchen schon fleißig aber unbeholfen miteinander. Es finden richtige kleine Kämpfe statt, die aber noch sehr verhalten sind, da die Kleinen noch nicht sicher auf den Beinen stehen. Die Kätzchen reagieren jetzt auch auf visuelle Reize. Sie verfolgen mit den Augen einen Gegenstand und können dabei auch schon sehr geschickt ihr Köpfchen drehen.

Die Babys können noch nicht aufs Katzenklo gehen. Ist die Mutter nicht bei ihren Kindern kann es vorkommen, dass die Kleinen wo sie gehen und stehen unter sich machen.

5. Woche

Ab der 5. Woche wird nun zugefüttert, d. h., dass die Babys nicht nur bei der Mutter saugen sondern das sie jetzt auch an die feste Katzennahrung gewöhnt werden. Zuerst gibt es nur Babybrei, der von Tag zu Tag etwas fester angerührt wird. Ab dem 3. Tag wird schon teelöffelweise Katzenfutter unter den Brei gemischt und nach einer Woche dann nur noch Katzenfutter und ab und zu natürlich auch noch Muttermilch.

Die Mutter ist in dieser Zeit besonders wachsam und mischt sich kräftig ein, wenn die Entdeckungsreisen zu gefährlich werden. Deutlich kann man beobachten, wie die Mutter sichtlich darauf lauert, mit ihren Kindern spielen zu können.

Die Kleinen können jetzt den Rand der Wurfkiste ohne Schwierigkeiten überwinden. Ganz routiniert entdecken sie auch den letzten Winkel im Babyzimmer. Die kleinste Ecke wird in Augenschein genommen und kein Regal kann zu hoch sein, um hochzuklettern und herunterzufallen. Fremden gegenüber werden sie misstrauischer. Sie fremdeln.

Die Jungen entwickeln sich ständig schneller. Die Zähnchen sind in einigen Teilen bereits durchgebrochen. Das komplette Milchgebiss der kleinen Katzen umfasst 26 Zähnchen. Der Durchbruch der Milchzähne kann bereits mit dem 8. Lebenstag beginnen und ist in der Regel nach 30 Tagen abgeschlossen. Wenn die Babys ca. 7 Monate alt sind  ist das komplette bleibende Gebiss vorhanden und umfasst 30 Zähne.

Die Mutter muss jetzt nicht mehr so oft bei den Babys sein. Sie genießt, ausgedehnte Spaziergänge im Garten zu machen, sie hält aber die Fütterungszeiten diszipliniert ein auch ohne Uhr.

Die Kleinen lernen jetzt, dass man um Essen zu bekommen nicht nur saugen, sondern auch etwas vom Finger ablecken kann. Was am Anfang den meisten Babys etwas schwer fäll. Haben sie es aber verstanden, ist der Weg geebnet für die feste Katzennahrung.

Obwohl die Kleinen ziemlich munter sind, brauchen sie noch sehr viel Schlaf. Nachts hört man kaum etwas von ihnen. Sobald aber bei den Menschen der Wecker klingelt oder jemand das Babyzimmer betritt, sind auch die Kleinen sofort putzmunter.

Wenn die Umstellung auf feste Nahrung erfolgt ist, kristallisiert sich wie bei den Menschen auch der unterschiedliche Geschmack heraus. Wer meint, dass es egal ist, welches Katzenfutter gefüttert wird irrt. Die Kleinen geben von Anfang an durch Verweigerung der Mahlzeit bekannt, was ihnen schmeckt und was nicht.